CO2-Steuer auf Fleisch: “Otto-Normalverbraucher” müsste nach dem Willen der Grünen nicht nur für sein Schnitzel tiefer in die Tasche greifen.

Foto: Kobako / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)
Klima-Wahn: Grüne “Schnitzel-Steuer” soll Lebensmittelpreise in die Höhe treiben

Werden das Schnitzel und die Wurst bei unseren deutschen Nachbarn bald teurer? Das könnte durchaus bald der Fall sein, wenn sich die deutschen Grünen mit ihren Plänen für eine “Schnitzel-Steuer” durchsetzen. Die Grünen wollen eine CO2-Steuer auf den gesamten Fleischkonsum einheben. Beschlossen wurde dies, bisher weitgehend unbemerkt, von der grünen Bundesdelegiertenkonferenz im November.

Mit dieser Steuer soll es zu höheren Preisen für den gesamten Fleischwarenkonsum kommen, dieser soll damit gebremst oder sogar reduziert werden, und damit will man zum Klimaschutz beitragen.

Fleischkonsum in Emissionshandel einbeziehen?

Die deutschen Grünen, allen voran auch ihr Bundesvorsitzender Robert Habeck, möchten den Fleischkonsum unbedingt in den europäischen Emissionshandel einbeziehen. Damit müsste eine „Bepreisung“ von Klimagasen auch für landwirtschaftliche Produkte eingeführt werden. So würden aber die deutschen Konsumenten doppelt zur Kasse gebeten werden, einerseits direkt über die die CO2-Steuer auf Schnitzel & Co., andererseits mit anderen Steuern und Abgaben um Emissionszertifikate und Strafzahlungen für den Fleischkonsum in ihrem Land zu bezahlen.

Allein bei einem 250-Gramm-Stück Butter würde der Endverkaufspreis durch die Einführung einer solchen Steuer um 64 Prozent von 1,40 Euro auf 2,30 Euro ansteigen. Die Lebenshaltungskosten für den Nahrungsmittelkonsum würden für jeden deutschen Haushalt massiv steigen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link