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Symbolbild: In Salzburg wird das Aufladen an solchen Stationen künftig Geld kosten.

17. April 2019 / 18:23 Uhr

Kehrseite der Elektroautos: Salzburg erhebt für das Aufladen ab Mai Gebühren

Zuerst wurden sie groß beworben und als DIE Alternative zu Diesel- und Benzinfahrzeugen vorgestellt, doch nun legt sich die Begeisterung rund um Elektroautos immer mehr. Nicht nur die Reichweite und die Ausbeutung der Umwelt zur Herstellung der notwendigen Bauteile stößt vielen sauer auf, sondern nun auch die Kosten für das Aufladen, welche neuerdings in Salzburg eingehoben werden.

Nachahmer befürchtet

Ganz so günstig wie angepriesen geht das „Tanken“, also das Vollladen des Elektroautos also doch nicht. Weil die Reichweite für die angeblich so umweltfreundlichen Fahrzeuge nicht besonders hoch ist, würden vermehrt Durchreisende in Salzburg ihre Pkw aufladen und so das Netz für die Anwohner dort blockieren. Ab Mai solle sich das ändern und eine Gebühr für das Aufladen eingehoben werden. Mit zwar nur elf Euro für das Schnellladen innerhalb einer Stunde bleibt die Aufregung zwar gering, es darf allerdings mit Nachahmern gerechnet werden.

Für die mehr als 1.700 Elektroautofahrer, welche allein in Salzburg registriert sind, ist das eine Enttäuschung. Sie haben beim Kauf auf das kostenlose und bis dato auch geförderte Aufladen vertraut. In vielen Regionen gibt es sogar eigens deklarierte und bevorzugte Parkplätze für jene Fahrzeuge. Sie wurden während des Einkaufsbummels sogar gratis aufgeladen.

SalzburgAG zieht Schlussstrich

Damit ist nun zumindest in der Mozartstadt Schluss, die SalzburgAG, welche den Strom liefert, erhebt nämlich eine Gebühr, weil vermehrt Touristen mit ihren Autos in der Touristenmetropole den Stromanschluss nutzen würden.

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