Max Mustermann kandidierte in Hessen als Ministerpräsident

Nach den hessischen Landtagswahlen am 22. September 2013 wurde monatelang verhandelt. Jetzt steht die Landesregierung als experimentielles schwarz-grünes Bündnis. Doch die Ministerpräsidentenwahl begann bereits mit einem Eklat. Obwohl mit Volker Bouffier (CDU) nur ein Kandidat zur Wahl stand, fand sich auch der Name von “Max Mustermann” auf einigen Stimmzetteln. Offensichtlich hatte ein Saboteur aus der Landtagsverwaltung bewusst drei falsche Stimmzettel mit dem Pseudo-Namen ausgegeben, um Sand ins Getriebe der neuen Regierung zu bringen. Die Landtagsverwaltung spricht hingegen von einem “Versehen” eines Bediensteten.

Nach der Auszählung der abgegebenen Stimmen musste die Wahl des hessischen Ministerpräsidenten wiederholt werden. Beim zweiten Wahlgang erhielt der CDU-Kandidat dann sogar eine “Überhangstimme”, da sich zu den 61 Koalitionsstimmen noch ein weiterer “anonymer” Unterstützer eingefunden hatte.

Schwarz-Grün gegen Rot-Rot-Gelb in Hessen

Nachdem in den letzten Jahren eine schwarz-gelbe Regierung das Bundesland Hessen regiert hatte, stehen die Ampeln jetzt auf Schwarz-Grün. Diesem Bündnis steht eine Opposition aus SPD, der LINKEN und der noch einmal knapp in den Landtag eingezogenen FDP gegenüber.

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