Frankreich will EZB entmachten und Euro massiv abwerten

Der wirtschaftspolitisch erfolglose französische Staatspräsident Francois Hollande bereitet nun einen „Befreiungsschlag“ für die Zeit nach den EU-Wahlen am 25. Mai 2014 vor. Gemeinsam mit seinem Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg verfolgt er den Plan, die Europäische Zentralbank(EZB) mittelfristig zu entmachten. Die beiden Sozialisten Hollande und Montebourg verfolgen den Plan, dass zukünftig nicht mehr das Direktorium der EZB, sondern der Europäische Rat den Euro-Kurs festlegen soll.

Die EZB wäre dann nur mehr für die Umsetzung des Wechselkurses zuständig, alle währungspolitischen Entscheidungen würden die Staats- und Regierungschefs der Eurozone selbst treffen. Damit wäre Interventionen vor allem der maroden Süd-Achse von Griechenland bis Portugal und damit auch Frankreich Tür und Tor geöffnet.

Frankreichs Sozialisten möchten Wechselkurs gegenüber Dollar senken

Die französischen Sozialisten möchten vor allem den Euro-Wechselkurs gegenüber dem Dollar nachhaltig senken. Dadurch erhofft man sich eine Linderung der Exportprobleme der französischen Industrie. So soll nach den Plänen von Montebourg und Co. der aktuelle Wechselkurs von aktuell 1,38 zwischen Euro und Dollar auf 1,10 radikal gesenkt werden.

Im Gegenzug würden sich dadurch jedoch internationale Schulden, die in Dollar abgerechnet werden, radikal verteuern. Dies könnte wiederum viele Schuldnerstaaten in der EU in Schieflage bringen.

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