Innsbrucker Gemeinderat macht Straßen für Alkoholjunkies dicht

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck leidet, wie viele andere österreichische Landeshauptstädte, unter der Verwahrlosung öffentlicher Plätze durch Bettler und Alkoholjunkies. In Sachen Alkoholjunkies setzt Innsbruck nun neue Maßstäbe. Auf der Grundlage eines Antrags der FPÖ-Gemeinderatsfraktion wurde nun im Innsbrucker Stadtsenat eine massive Ausweitung des Alkoholverbots in der Innenstadt verabschiedet. Bereits bisher galt ein Alkoholverbot am Hauptbahnhof, in den Parkanlagen am Haydn- und Bozner Platz sowie auf allen öffentlichen Spielplätzen.

Dieses Alkoholverbot soll nun auf die Maria-Theresien-Straße, in den Straßenzügen rund um den Bozner Platz und auf das Areal des Busterminal Innrain ausgeweitet werden.

Rot-Grün ist gegen Ausweitung des Alkoholverbots

Während die ÖVP und sogar die linksliberale Bürgermeisterinnenliste „Für Innsbruck“ den FPÖ-Antrag unterstützt, gibt es Widerstand von der linken Seite. SPÖ und Grüne, die mit „Für Innsbruck“ in einer linken Dreierkoalition in Innsbruck regieren, leisten Widerstand. Die beiden Fraktionen sind gegen die Ausweitung des Alkoholverbots, da sie sich offensichtlich als Lobbyisten der Alkoholjunkies sehen und wollen verhindern, dass „Innsbruck eine Verbotsstadt“ wird.

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