Österreicher sollen wegen Ukraine mehr Obst essen

Immer skurriler wird das Dahinwursteln der EU und insbesondere Österreichs in Sachen Ukraine-Krise. Nachdem sich die rot-schwarze Bundesregierung „ohne Wenn und Aber“ in die Reihe der glühenden Sanktionsbefürworter gegen Russland eingereiht hatte, kommt schön langsam wirtschaftspolitische Katerstimmung auf. So spüren die österreichischen Obstproduzenten, – vor allem die steirischen Obstbauern, die Moskauer Gegensanktionen bereits jetzt. Durch die Komplettsperre durch Russland, gibt es plötzlich ein Überangebot an Äpfeln im EU-Raum, die auf die Erzeugerpreise drücken.

Nun muss allein mehr als ein Viertel der sogenannten EU-Krisenreserve für die Stützung des Obst- und Gemüsebereichs  unmittelbar eingesetzt werden. Mit den jetzt ausgeschütteten 125 Millionen Euro wird man aber nicht weit kommen, denn als nächstes stehen bereits die Fleischproduzenten vor den Türen der EU-Landwirtschaftsminister.

ÖVP-Minister Rupprechter rät zum täglichen Apfelverzehr

Dass der als Homo-Lobbyist bekannt gewordene Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter(ÖVP) in seinen ureigensten Ressortagenden recht wenig Ideen hat, wenn die Krise ins Land zieht, beweist er nun in Sachen Ausgleich für die heimischen Landwirte wegen der russischen Gegensanktionen. Rupprechter fordert nun die heimischen Konsumenten auf, einfach „jeden Tag einen Apfel“ mehr zu essen, um das Überangebot aufzubrauchen. 

Auch sonstige Obst- und Gemüsensorten sollen nun vermehrt auf den heimischen Tisch kommen. Damit soll das Sanktionsobst sozusagen in die Auslage gestellt werden, um den Ausfall am russischen Markt zu bekämpfen. 

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