Helmut Schmidt war Sozialdemokrat und großer Staatsmann. Er verstarb im Alter von 96 Jahren in Hamburg.

Foto: Bild: Nvpswitzerland/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)
Helmut Schmidt: Deutschlands letzter großer Kanzler ist tot

Helmut Schmidt meldet sich ab. Der Sozialdemokrat verstarb 96-jährig in Hamburg und mit ihm tritt der letzte große deutsche Kanzler ab. Schmidt war weder Zauderer noch Zögerer, sondern ein Vollblut-Politiker aus altem Schrot und Korn. Schmidt, Weltkriegsteilnehmer, Hamburger Innensenator, Finanzminister hat für seine Heimat stets im besten Sinne des Wortes „seine Pflicht erfüllt“. Als Bundeskanzler 1974 bis 1982 führte er Deutschland aus der Wirtschaftskrise und sagte dem linksextremistischen Terror der RAF den entschiedenen Kampf an.

Erst mit dem fliegenden Wechsel des Koalitionspartners FDP verlor der Langzeitbundeskanzler sein Amt. Er nahm es mit Fassung und trat ab, wie er regiert hat: mit Entschlossenheit und in Würde.

Realpolitiker Schmidt fehlt heute in Deutschland

In der Gegenwart, wo Deutschland durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die von ihr in Gang gesetzte ungehinderte Zuwanderung langsam unterzugehen droht, fehlt ein Realpolitiker wie Schmidt. Mit einem Helmut Schmidt auf der Höhe seiner politischen Handlungsfähigkeit wäre dem Land ein solches Schicksal erspart geblieben. Er hat etwa durch die Befreiung von 86 Geiseln aus der gekaperten Lufthansa-Maschine Landshut auf dem Flughafen von Mogadischu bewiesen, dass er Politik als aktives Handeln versteht und nicht als passive Nabelschau.

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