Um Sicherheitsgefühl zu stärken: Zell am See bekommt zusätzliche Stadtwache | Unzensuriert.at

Um Sicherheitsgefühl zu stärken: Zell am See bekommt zusätzliche Stadtwache

Aufgrund der immer stärkeren Belastung durch arabische Touristen und Asylwerber verstärkt Zell am See seine Exekutive. Foto: Joachim Köhler/ wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Aufgrund der immer stärkeren Belastung durch arabische Touristen und Asylwerber verstärkt Zell am See seine Exekutive.
Foto: Joachim Köhler/ wikimedia (CC BY-SA 3.0)
12. Mai 2016 - 14:31

Salzburger Berge, Wald und Wasser, so weit das Auge reicht. Wer an ein idyllisches Zell am See denkt, muss zwangsweise aber auch an immer unverschämter vorgehende arabische Touristen denken und auch an weitere, teilweise aggressive Zuwanderer. Obwohl eigentlich der Bund für die Bereitstellung von genügend Exekutivpersonal zuständig wäre, ist dies bisher in der beschaulichen Bergstadt nicht geschehen. Kurzerhand wurde darum von der ÖVP in einer Gemeinderatssitzung eine Stadtwache zur Unterstützung der bereits vorhandenen Polizisten installiert.

Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken

Die fünf Polizeischüler sollten im Herbst in Ausbildung gehen und dann frühestens sechs Monate danach, also im Frühling 2017, in ihren Streifendienst starten. Notwendig sei dies vor allem, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken, heißt es in den Salzburger Nachrichten. Was große Städte wie Wien oder Graz längst verschlafen haben oder ihre finanziellen Mittel anderweitig einsetzen, ist dem Salzburger Ort ein Anliegen.

Nach der Multikulti-Stadt Hallein sieht es Zell am See also auch für notwendig an, mehr Exekutive im Einsatz zu wissen. Damit problematischen Situationen von Beginn an offensiv begegnet werden kann, wird die Bundespolizei dort in Zukunft von weiteren Einsatzkräften mit dem Stadtwappen unterstützt. Die Befugnisse bleiben trotz eines anderen Abzeichens aber die gleichen. Wenig erstaunlich sprach sich die SPÖ im Gemeinderat aus "Kostengründen" gegen dieses Vorhaben aus. Weil ausgerechnet noch große finanzielle Herausforderungen vor allem im Sozialbereich auf die Stadt zukämen, solle bei der Exekutive gespart werden.

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