Wirt in Steyr reichts: Hintern von Mitterlehner und Schelling als Belegeinwurfstelle

Der Belegmistkübel sollte ausdrücken, was sich wohl viele Österreicher denken. Foto: privat / zVg
Der Belegmistkübel sollte ausdrücken, was sich wohl viele Österreicher denken.
Foto: privat / zVg
23. August 2016 - 17:30

Fliegende Zettel am Stadtplatz, verärgerte Kellner und hohe Kosten. Das sind zumindest im Segafredo im oberösterreichischen Steyr die Auswüchse der Registrierkassenpflicht. Nahezu überall in Österreich lässt die von Finanzminister Hans Jörg Schelling und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eingeführte „Reform“ die Gemüter überhitzen. Nun hat sich ein Wirt aus Oberösterreich allerdings etwas ganz Spezielles für seine Kunden einfallen lassen: Den Belegmistkübel.

Hohn für Minister

In zwar etwas derber Art und Weise sind dort die beiden besagten Herren als Karikatur zu sehen. An ihrem Hinterteil ist die Einwurfstelle klar ersichtlich. In Zukunft sollen sie allerdings nicht nur in Steyr für Heiterkeit sorgen, sondern auch verkauft werden – der Preis wird demnächst bekanntgegeben und soll mit einem Aufschlag an die Kinderkrebshilfe gespendet werden. Entstanden sei die humorvolle Idee zusammen mit einem guten Freund, erzählt der Barbesitzer Werner Leschanowsky aus Steyr im Liferadio:

"Die beiden Herren haben uns schließlich die Belegpflicht eingebrockt. Kein Gast, kein Wirt hat damit eine Freude. Nachdem wir ein umweltfreundlicher Betrieb sind und nicht wollen, dass die Zettel am Stadtplatz herumfliegen, haben wir gesagt: Wir brauchen einen Belegkübel. Ein guter Freund von mir ist Karikaturist Reini Buchacher aus Wien. Und nach ein paar Achterl ist uns die Idee zu diesem Mülleimer gekommen"

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