Ex-ÖVP-Finanzsprecher Günther Stummvoll lobt die von HC Strache und Norbert Hofer präsentierten wirtschaftspolitischen Maßnahmen.

Foto: Bild: C Parlamentsdirektion / WILKE
Ex-ÖVP-Finanzstaatssekretär Stummvoll lobt neues FPÖ-Wirtschaftsprogramm

Lob aus einer ganz besonderen Ecke erhält das am 23. August vorgestellte Wirtschaftsprogramm der FPÖ. Kein geringerer als der langjährige ÖVP-Finanzsprecher, Abgeordnete (1990-2013) und ehemalige Finanzsstaatssekretär (1988-1991) Günther Stummvoll lobt das von HC Strache und Norbert Hofer präsentierte FPÖ-Wirtschaftsprogramm. Vor allem die klare Ablehnung der Erbschafts-, Schenkungs-, Vermögens- und Maschinensteuer lobt Stummvoll, aktuell Sprecher der Mittelstandsplattform:

Als Plattform haben wir uns immer wieder klar gegen jede zusätzliche Belastung ausgesprochen, denn der Steuer- und Abgabendruck ist bereits auf einem absoluten Rekordhoch. Dass auch die FPÖ in Österreich kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem sieht und daher neue oder höhere Steuern ausschließt, ist aus Sicht des Mittelstandes ebenso erfreulich, wie die angestrebte Abschaffung der kalten Progression.

Stummvoll: Entlastung des Mittelstandes ist richtiger Weg

Vor allem die Entlastung des Mittelstandes durch eine Senkung der Steuern- und Abgaben im Gesamtausmaß von zwölf Milliarden Euro und die Senkung des Verwaltungsaufwandes hebt der Ex-ÖVP-Spitzenpolitiker lobend hervor:

Die Entlastung der Menschen von Steuern und Abgaben um mittelfristig rund zwölf Milliarden Euro und damit die Senkung der Abgabenquote auf unter 40 Prozent ist ein ambitioniertes, aber sicherlich machbares und daher unterstützenswertes Ziel. Die Reduktion des staatlichen Verwaltungsaufwandes – von unzähligen Experten vorgeschlagen, als realistisch befunden, aber leider nie ausreichend umgesetzt – erscheint naturgemäß als Mittel der ersten Wahl für sinnvolle, ausgabenbasierte Steuersenkungsvorschläge. Das Bekenntnis zu einem echten Nulldefizit und damit letztlich zu einer Senkung der Staatsverschuldung, die kommenden Generationen ohnehin wie ein Mühlstein um den Hals hängt, gehen daher ebenso in die richtige Richtung, wie jenes zu einem starken Wirtschafts- und Industriestandort Österreich als Grundlage für Wohlstand und vor allem Arbeitsplätze.

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