Erfolgreiche Demonstration „Kandel ist überall“ in Wien mit 200 Teilnehmern | Unzensuriert.at

Erfolgreiche Demonstration „Kandel ist überall“ in Wien mit 200 Teilnehmern

Rede von Christina Baum am Ballhausplatz zu Beginn der Kundgebung. Foto: privat / zVg
Rede von Christina Baum am Ballhausplatz zu Beginn der Kundgebung.
Foto: privat / zVg

Die Demonstration am 14. April in Wien unter dem Motto „Kandel ist überall – Sicherheit für unsere Frauen“ verlief erfolgreich. Ungefähr 200 Menschen hatten sich gegen 14 Uhr auf dem Ballhausplatz versammelt, wo Reden gehalten wurden. Es sprachen die AfD-Landtagsabgeordnete Christina Baum aus Baden-Württemberg, die Organisatorin Margit Chlada und Georg Immanuel Nagel, ebenfalls Organisator und Obmann des Vereins Okzident.

Myriam Kern, die Initiatorin der Bewegung „Kandel ist überall“, wollte ursprünglich ebenfalls eine Rede halten, musste aber wegen eines Krankheitsfalles in der Familie kurzfristig absagen.

Christina Baum betonte in ihrer Rede, dass sie sich als Volksvertreterin sehe und nicht als Politikerin. Den Begriff Politiker lehne sie ab, da er für Menschen stehe, die für die Unsicherheit im Land verantwortlich seien. Sie habe 32 Jahre in der DDR gelebt und fühle sich nun ähnlich machtlos wie in dieser Diktatur. Parlamentarische Arbeit sei zu wenig. Es brauche massiven Druck von der Straße, den die Politik nicht mehr ignorieren kann.

Hauptforderungen: Ende der Einwanderung und Abschiebung der Illegalen

Täglich höre sie Hiobsbotschaften, wie zuletzt, dass Asylanten ein siebenjähriges Mädchen vergewaltigt hätten. Solche Verbrechen habe es früher nicht gegeben. Dieser Wahnsinn müsse gestoppt werden. Deutschland und auch Österreich würden bald Länder sein, in denen Fremde die Macht übernehmen und sich die Einheimischen deren Kultur unterwerfen müssten. Dies dürfe auf keinen Fall geduldet werden.

Christina Baum wiederholte abschließend die zwei wichtigsten Forderungen von „Kandel ist überall“: Das Ende jeder Einwanderung und die Abschiebung aller Illegalen.

Margit Chlada lässt sich erkämpfte Frauenrechte nicht nehmen

Margit Chlada lud den Wiener Bürgermeister Michael Häupl ein, mit ihr gemeinsam öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und Schulen zu besuchen, wo 90 Prozent der Schüler Migranten seien. Sie kritisierte, dass es in Wien Orte gebe, wo man als Österreicher nicht mehr hingehen könne. Die Freiheiten, die sich Frauen ab dem 19. Jahrhundert erkämpft haben, sei sie nicht bereit, aufzugeben und sie wolle dafür kämpfen bis zum Schluss.

Chlada kritisierte auch den Freispruch der mutmaßlichen Vergewaltiger in Tulln. Die mutmaßlichen Täter seien zudem einfach freigelassen worden, anstatt sie aufgrund des abgelehnten Asylantrags in Schubhaft zu nehmen. Sie zweifle aufgrund dessen an der Justiz.

Brunnenmarkt-Mord: Täter ist in psychiatrischer Behandlung

Margit Chlada sprach auch über den Mord am Brunnenmarkt 2016, bei dem eine Wienerin von einem afrikanischen, mehrfach vorbestraften illegalen Einwanderer erschlagen wurde. Sie habe am Tag vor der Demonstration mit dem hinterbliebenden Ehemann gesprochen. Von diesem habe sie erfahren, dass der Täter nun in einer psychiatrischen Anstalt behandelt werde. Chlada findet es auffällig, dass Asylanten so oft als psychisch krank erklärt werden und fragt sich, ob das bei Österreicherin auch so häufig der Fall sei.

Mit der Zustimmung des hinterbliebenen Gatten machte Margit Chlada auch Folgendes öffentlich: Der Leichnam der Ermordeten sei würdelos auf einer Holzpalette mit einem Lastwagen abtransportiert worden, es wurde nicht einmal ein Leichenwagen geholt.

Georg I. Nagel: Frauen werden auf dem Altar von Multikulti geopfert

Georg Immanuel Nagel bezeichnete die europäischen Frauen als Opfer auf dem Altar von Multikulti. Die Unmoral der Linken sei auch daran erkennbar, dass sie sich bei Verbrechen illegaler Einwanderer vor allem darum sorgen, dass die Tat nicht „den Rechten nützt“, anstatt um die Opfer.

Richter und Staatsanwälte agierten Nagel zufolge oft ideologisch. Im Justizwesen herrsche eine marxistische Ideologie: Die Täter würden als bemitleidenswerte Opfer der Umstände behandelt. Dies sei grundfalsch, die Verbrecher gehörten hinter Schloss und Riegel.

Verbrecher zu hassen, ist richtig

Nagel ging auch auf den ständigen Vorwurf der Linken ein, die Rechten würden andere hassen. Laut Aristoteles gebe es von jeder Eigenschaft ein richtiges Maß, keine sei an sich gut oder schlecht. Auch Mut sei beispielsweise nicht generell gut, denn übertriebener Mut würde in Tollkühnheit ausarten. Nagel sieht es beim Hass ähnlich: Dieser sei nicht immer schlecht. Es sei vielmehr moralisch richtig, Mörder und Vergewaltiger zu hassen.

Integration ist eine Lüge

Das Gerede von der Integration verwies Nagel auf seinen Platz: Integration sei eine Selbstverständlichkeit, die man nicht extra loben müsse. Außerdem sei Integration eine Lüge in der Hinsicht, dass sich jeder überall integrieren könne. Die Menschen seien nun einmal unterschiedlich.

Nagel forderte zum Schluss seiner Rede eine Remigration, die er als „Rückabwicklung von Multikulti“ bezeichnete. Andernfalls würden die Österreicher in wenigen Jahrzehnten zur Minderheit im eigenen Land.

Demonstrationszug endete bei der deutschen Botschaft

Nach den Reden setzte sich der Demonstrationszug Richtung Burgtheater in Bewegung. Von dort ging es auf dem Ring weiter, wobei der Gehsteig benutzt wurde. Endpunkt der Kundgebung war der Schillerplatz in Rufweite der deutschen Botschaft. Dort gab es noch abschließende Reden, in denen die deutsche Einwanderungspolitik kritisiert und der Rücktritt Angela Merkels gefordert wurde. Die Demonstranten riefen in Richtung der deutschen Botschaft lautstark „Merkel muss weg“.

Vier linke Störer angezeigt

Einige Linksextremisten versuchten, die Demonstration zu stören. Während der Redebeiträge am Ballhausplatz wurden Eier aus dem Hinterhalt auf die Kundgebung geworfen, die aber niemanden trafen. Außerdem wurde eine Fahne gestohlen. Die Polizei griff entschlossen durch und konnte vier mutmaßliche Täter fassen. Diese wurden angezeigt, die Fahne wurde zurückgegeben.

Vor dem Burgtheater hielten Linksextremisten eine gut eingezäunte Mini-Kundgebung ab. Während des Zuges am Ring beschimpften einige linke Störer die Demonstranten und hielten die Kundgebung für einige Minuten auf.

Weitere Bilder der Kundgebung sind in diesem Artikel des Wochenblicks zu sehen.

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