Strache am FPÖ-Neujahrstreffen: Der Euro hat versagt!

HC Strache wird begrüßtBeim Neujahrstreffen der FPÖ in der Pyramide in Vösendorf wird spürbar, dass die Partei auf dem Weg an die Spitze ist. Schon die jüngsten Umfragen haben die Freiheitlichen Kopf an Kopf mit den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP bei rund 25 Prozent ausgewiesen. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky machte heute vor weit über 4000 Anhängern deutlich, dass dies noch nicht der Gipfelpunkt sein soll: "Auf Dich kommt die Verantwortung, Bundeskanzler dieser Republik zu werden, früher zu, als Du Dir denkst", rief er Parteiobmann HC Strache zu. Der nahm im ersten Teil seiner Rede den Euro und die unterwürfige Politik der Regierung gegenüber der Europäischen Union aufs Korn.

Harald Vilimsky

Harald Vilimsky

Vilimsky ist sicher: Strache wird demnächst Bundeskanzler sein.
Foto: Unzensuriert.at

„In Wahrheit hat der Euro mit lauter Lügen begonnen“, erinnerte Strache an dessen Einführung, nachdem den Österreichern beim EU-Beitritt 1994 der Erhalt des Schillings versprochen worden war. „Die nächste Lüge war dann, dass durch den Euro nichts teurer wird.  Und die nächste Lüge war, dass nur der Euro den wirtschaftlichen Wohlstand und die Sicherung der Arbeitsplätze und der Wirtschaft garantieren kann. Aber die Wirklichkeit schaut anders aus, wie jetzt wirklich alle wissen“, zählte Strache auf, um dann heftige Kritik am Euro-Haftungsschirm im Ausmaß von 750 Milliarden Euro zu übern. Einen derartigen Haftungsschirm permanent einzurichten, bedürfe seiner Meinung nach einer Volksabstimmung, die Kanzler Faymann auch versprochen habe, von der er jetzte allerdings nichts mehr wissen will: „750 Milliarden Euro, mein Gott, was soll’s, das ist ja für den Herrn Faymann offensichtlich nur eine Lappalie. Für ihn macht es ja wirklich keinen Unterschied. Er bekommt sein Gehalt als Bundeskanzler ja weiterhin.“

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HC Strache wird begrüßt

HC Strache wird begrüßt

Straches Ankunft beim Neujahrstreffen mit mehr als 4000 FPÖ-Anhängern.
Foto: Unzensuriert.at

Parallel dazu plünderte die Regierung die Österreicher mit einem Horror-Budget aus: Mehr als sieben Milliarden Euro würden vom Volk in den nächsten vier Jahren zusätzlich kassiert, dennoch werden die Staatsschulden auf unglaubliche 230 Milliarden anwachsen „Und 8 Milliarden Euro werden allein die Zinsen betragen“, so Strache, weil die Regierung sich konstant weigere, Einsparungen in der Verwaltung anzugehen.

ÖVP und SPÖ müssen unser Land abgrundtief hassen

Und zu allem Überdruss lasse sich die Regierung dafür auch noch pompös feiern: „Zuerst beschließen Faymann, Pröll und Co. ein Ausplünderungspaket, das sich gewaschen hat, und dann mieten sie sich die Hofburg, um sich dort huldigen zu lassen. Das ist eine Verhöhnung der Österreicherinnen und Österreicher.“ Für Strache gibt es für dieses Verhalten nur eine Erklärung: „Manchmal kommt mir vor, dass es das einzige Ziel von SPÖ und ÖVP ist, unser Land zu demontieren. Jemand, der sich so verhält, muss unser Land in Wahrheit doch abgrundtief hassen.“

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