Sollen unsere Schulkinder die verfehlte Einwanderungspolitik ausbaden?

Barbara RosenkranzGeht es nach SPÖ-Bildungsministerin Schmied und den Grünen, sollen in Österreich die Inländerkinder künftig die Folgen der gescheiterten Einwanderungspolitik ausbaden. Dabei wird dieser Plan unter dem Etikettenschwindel einer „Bildungsreform“ schöngeredet.

Gastkommentar von Barbara Rosenkranz

Seit etlichen Jahren ist bekannt, dass ein Großteil der Einwandererkinder nur unterdurchschnittliche bzw. gar keine Bildungsabschlüsse erlangen. Trotz unterschiedlicher Fördermaßnahmen hat sich dieser Trend nicht spürbar geändert. Deshalb wollen Rot und Grün nun die Brechstange ansetzen. Das Problem wird aber nicht an der Wurzel – der verfehlten Einwanderungspolitik – gepackt; vielmehr betreibt man ideologische Augenauswischerei. So erklärte die grüne Integrationssprecherin Alev Korun zum Thema Schulabbrecherquote unter Einwanderern: „Das ist ein soziales und bildungspolitisches und nicht ein migrantisches Problem.“ Sie fordert daher die Abschaffung der Sonderschulen, die Einführung einer gemeinsamen Schule der 6- bis 15-Jährigen und eine zweijährige Kindergartenpflicht für alle Kinder.

Korun degradiert die einheimischen Schulkinder damit zu einem bloßen „Lehrmittel“ zum Erwerb der deutschen Sprache. Tatsächlich ist damit aber weder den Einwandererkindern noch den Töchtern und Söhnen der Inländer geholfen. Während die einen weiterhin sprachlich hinterherhinken müssen, werden die anderen in ihrer schulischen Entwicklung massiv ausgebremst.

Schmied teilt merkwürdige OECD-Ziele

Mit der Idee, durch überzogene Gleichmacherei ein einheitliches aber schlechtes Bildungsniveau zu erreichen, ist die grüne Integrationssprecherin nicht allein. Auch SPÖ-Bildungsministerin Schmied ist längst auf diesen Kurs eingeschwenkt, wie der Plan zur neuen Mittelschule zeigt. Schmied sieht sich indes in ihrem eingeschlagenen zerstörerischen Kurs bestätigt. So freut sie sich in einer Aussendung darüber, dass die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Österreich auf dem richtigen Weg sehe. In dem OECD-Papier, auf das Bezug genommen wird, lauten die bildungspolitischen Empfehlungen: die neue Mittelschule für alle Schüler, das Sitzenbleiben abschaffen, das Ende der freien Schulwahl durch die Eltern und möglichst alle Kleinkinder unter drei Jahren in staatliche Betreuungseinrichtungen.

Die Umsetzung dieser Pläne soll eine wahre eierlegende Wollmilchsau hervorbringen. Nicht nur die schulische Ausbildung soll auf diesem Wege verbessert werden, sondern auch sämtliche Probleme einer überbordenden Einwanderung sollen gelöst sein. Tatsächlich handelt es sich aber um ein gefährliches Experiment, in dem die österreichischen Kinder als Versuchskaninchen herhalten sollen. Auf der Strecke bleiben aber ebenso die Einwandererkinder, denen ein vollkommen falsches Bild ihrer beruflichen Zukunft vermittelt wird. Eine „Matura für alle“ ist nämlich in Wahrheit Bildung für niemanden.

Entscheidungsfreiheit der Eltern wird abgeschafft

Weiters stellen die Pläne von SPÖ, Grünen und auch der OECD massive Einschnitte in die Entscheidungs- und Wahlfreiheit der Familien dar. Zum einen wird den Eltern nicht zugetraut zu entscheiden, an welcher Schule sich ihr Kind am Besten entwickeln kann, zum anderen soll den Familien die Freiheit genommen werden, sich gegen staatliche und für elterliche Kleinkinderbetreuung entscheiden zu können.

Damit werden die Wünsche der Bürger völlig ignoriert, denn in nahezu jeder Studie wird nachgewiesen, dass eine überwältigende Mehrheit der Eltern Kleinstkinder daheim umsorgen möchte (aktuelle Hajek-Studie zu NÖ: 90 %). Eine Politik, die dem Willen der Bürger eindeutig entgegen läuft, kann sich nur in die falsche Richtung bewegen. Das Ruder in der Familien- und Bildungspolitik muss daher schnellstens herumgerissen werden.

Barbara Rosenkranz schreibt auf www.zurueckzurvernunft.at.

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