Die Corona-Situation in Schweden soll Angst und bange machen. Zumindest erhält man diesen Eindruck, wenn man den Kurier liest. Doch stimmt das auch?

Foto: Cukierspace / wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)
„Kurier“ freut sich: Corona-Infektionen auch in Schweden kritisch – ach so?

Am Mittwoch titelte der Kurier geradezu erfreut: „Infektionen in Schweden nehmen zu, neue Maßnahmen angedacht“.

Der Ton macht die Musik

In alarmistischem Tonfall wird erklärt, dass „auch in Schweden die Infektionszahlen neuerlich steigen“, weshalb die Regierung „nicht näher erklärte Restriktionen“ in Erwägung ziehe.

Nachdem sich in den letzten Wochen gezeigt hatte, dass Schwedens Corona-Sonderweg doch kein „Holzweg“ war, wie die Presse einst meinte, konnten die regierungshörigen Journalisten beim Kurier endlich mit dem erhobenen Zeigefinger auf das widerborstige Land zeigen. Und letztlich damit die Corona-Radikalmaßnahmen der schwarz-grünen Regierung stützen.

Mangelnde Recherche, oder bewusste Panikmacherei?

Einzig die zur Verfügung stehenden Zahlen widersprechen dem Alarmismus der österreichischen Mainstream-Zeitung:

Corona_Entwicklung_Schweden
Corona_Entwicklung_Schweden

Von einem dramatischen Anstieg, der Ihre Aufgeregtheit rechtfertigen würde, kann wirklich keine Rede sein, werte Kollegen vom Kurier!

Maske2

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