Österreichweit nehmen bereits mehr als 50.000 Schüler am islamischen Religionsunterricht teil – die Zahlen steigen stetig.

Foto: DALIBRI / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Schon 50.000 Schüler Allahs – Islam an heimischen Schulen am Vormarsch

Islamischer Religionsunterricht steht an heimischen Pflichtschulen immer häufiger am Stundenplan. Eine parlamentarische Anfrage der Neos sowie eine Anfrage der steirischen Freiheitlichen auf Landesebene offenbart, dass die Zahl der Schulen, an denen islamischer Religionsunterricht angeboten wird, stetig steigt.

Tirol kann keine Daten über Schüler-Konfessionen liefern

Die Anfrage der Neos, beantwortet durch Bildungsminister Heinz Faßmann (440/AB), stammt aus dem Frühjahr 2020 und gibt erstmals darüber Auskunft, wie viele Pflichtschüler bundesweit am islamischen Religionsunterricht teilnehmen. Gesamt weist die Anfragebeantwortung 55.237 Pflichtschüler aus, die den islamischen Religionsunterricht besuchen. Als skurriles Detail am Rande findet sich in der Anfragebeantwortung folgende Passage:

Seitens des Bundeslandes Tirol war eine Lieferung der Daten zu den ‚großen‘ Glaubensgemeinschaften im Schuljahr 2019/20 technisch nicht möglich.

Sehr wohl konnte man jedoch Angaben zu Koptisch-Orthodoxen oder Freikirchlern machen.

Rasante Ausbreitung des Islam-Unterrichts

Die steirischen Freiheitlichen fragen bereits seit Jahren die Anzahl an islamischen Lehrpersonen und Unterrichtsklassen in der Grünen Mark ab. So wurde beispielsweise im vergangenen Schuljahr 2019/20 an insgesamt 175 Schulen in der Steiermark islamischer Religionsunterricht angeboten. Im Jahr davor waren es noch 170 Standorte, im Schuljahr 2013/14 etwa überhaupt „nur“ 92 Standorte. Damals unterrichteten landesweit insgesamt 23 islamische Religionslehrer, mittlerweile sind es 48. Gemessen an den Schülern im islamischen Religionsunterricht belegt die Steiermark mit knapp 6.000 den vierten Platz im Bundesländervergleich. FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek findet für diese Entwicklung klare Worte:

Angesichts der erschreckenden Zahlen und der Tatsache, dass an immer mehr Schulen islamischer Religionsunterricht abgehalten wird, kann gesellschaftspolitisch nicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Die Anfragebeantwortung ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich der Islam immer weiter in der Steiermark ausbreitet und der muslimische Glaube ein immer größerer Faktor in unserer Gesellschaft wird. Dass die heimische Wertevermittlung dadurch massiv gefährdet wird, steht außer Frage. Immerhin ist das im islamischen Religionsunterricht vermittelte teils fundamentalistische Gedankengut absolut nicht mit unserer christlich geprägten Wertekultur vereinbar.

Schule

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