Keiner braucht Angst haben, im Ernstfall medizinisch nicht versorgt zu werden, findet der neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

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Kritik an Schreckensszenarien: Keine Überlastung der Intensivstationen

Gerald Gaß, ehemaliger Geschäftsführer des Landeskrankenhauses Rheinland-Pfalz, hat am 1. April die Position des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) angetreten, wo er bis Ende 2020 ehrenamtlicher Präsident des Verbandes war.

Überlastungsszenarien „nicht zielführend“

Und gleich mit seinem Amtsantritt hatte er den Mut, sich in die Corona-Debatte zu werfen. Gaß warnt vor den „andauernden Überlastungsszenarien“ in Krankenhäusern und auf Intensivstationen, die er für „nicht zielführend“ hält. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte er:

Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung.

Man habe sogar mehr Kapazitäten auf den Intensivstationen als in der zweiten Corona-Welle, weil die Belegschaft nicht mehr wegen Corona oder Corona-Quarantäne ausfällt.

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