Gegen Impfskepsis helfen keine Informationen, sondern nur Panikmache – Unzensuriert

So vernünftig die meisten Impfungen sind, so verrückt ist die Strategie, Impfmuffel zu überzeugen – eine Blaupause für die Corona-Impfpropaganda.

Foto: kfuhlert / pixabay.com
Gegen Impfskepsis helfen keine Informationen, sondern nur Panikmache

Schon 2015 zeigte eine Studie, dass sich Einstellungen zum Impfen weniger durch Informationen als durch Emotionen ändern lassen.

Strategie gegen Impfmuffel

In der Studie der Universität von Illinois ging es damals um die wachsende Skepsis an der Masernimpfung in den USA. Immer weniger Eltern ließen ihre Kinder dagegen impfen. Mit der Studie sollte herausgefunden werden, wie man dieser Impfskepsis entgegenwirken könnte, sprich die Eltern dazu bringt, ihre Kinder impfen zu lassen.

Eine Blaupause für Corona sechs Jahre später! Nun gilt es, jene für das Impfen zu begeistern, die sich vor einer Krankheit nicht fürchten, die so gefährlich ist, dass man die Menschen zwingen muss, sich darauf testen zu lassen, damit sie wissen, dass sie damit infiziert sind.

„Angst frisst Hirn“

Demnach solle man bei der „Überzeugungsarbeit“ nicht auf gezielte, von Fakten getragene Information setzen, um die Impfskepsis zu überwinden. Viel überzeugender sei es, mit der Angst zu operieren.

Man ließ die impfkritischen Eltern die Konsequenzen einer fehlenden Impfung auf ihre Kinder einschätzen – „unter Verwendung der Informationen der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten“, wie hinzugefügt wird. Man zeichnete ein unschönes Bild möglicher Konsequenzen infolge fehlender Impfung.

Empfehlung für die Politik, wie Impfmuffeln beizukommen ist

Nicht der Nutzen einer Impfung soll aufgezeigt werden, sondern die – selbstverständlich schrecklichen – Folgen einer Nicht-Impfung. Das habe sodann auch zur Einstellungsänderung bei den Eltern geführt, die folglich bereitwillig ihre Kinder gegen Masern impfen ließen.

Man solle nicht glauben, dass Studien wie diese, wo doch täglich Dutzende veröffentlicht werden, hierzulande keine Beachtung finden. Springer Medizin widmete dieser Erkenntnis einen Beitrag und in einer Anfragebeantwortung im Salzburger Landtag nahm man 2019 auch darauf Bezug. Sie erklärt möglicherweise die unverhältnismäßige Panikmacherei für eine Krankheit, die an Gefährlichkeit mit der saisonalen Grippe vergleichbar ist. Mit Angst soll wohl die Bereitschaft zur Impfung gesteigert werden.

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