Die Schande von Berlin: Komplettes Chaos bei der Wahl – Unzensuriert

Die deutsche Hauptstadt schafft es nicht, eine Wahl ordnungsgemäß durchzuführen.

Foto: Ana Paula Hirama / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Die Schande von Berlin: Komplettes Chaos bei der Wahl

Bei der Wahlen in Berlin zum Bundestag und zum Landtag offenbarte sich ein komplettes Chaos. Zu wenig Stimmzettel in den Wahllokalen und der Berlin-City-Marathon am gleichen Tag sorgten dafür, dass Menschen ihre Stimme nicht abgeben konnten. Experten sprechen von Zuständen wie in der Dritten Welt.

Unfassbare Bilder aus der Hauptstadt

Am vergangenen Wahl-Sonntag wurde auch in Berlin die Bundestagswahl und daneben die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus durchgeführt. Die Bilder aus der Hauptstadt machten dabei sprachlos. Kurz vor dem Ende der Wahl um 18.00 Uhr sah man überfüllte Wahllokale. Dann wurde das Unglaubliche verkündet: Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wurde verlängert, die Bundestagswahl jedoch nicht.

Marathon am Tag der Wahl

Doch wie kam es dazu? Wie das Handelsblatt berichtete, gingen zunächst in einigen Wahllokalen die Stimmzettel aus. Die Landeswahlleitung hatte dafür laut eigener Aussage schlicht „keine Erklärung“. Im Normalfall werden in solchen Situationen die Behörden zügig nachversorgt. Doch dies war nicht möglich. Denn die rot-grün-linke Stadtregierung hatte es für klug gehalten, das Mega-Ereignis des Berliner-City-Marathons ausgerechnet auf den Wahltag zu legen. Es ist weitgehend bekannt, dass der Marathon für einen Tag die halbe Infrastruktur der Stadt lahmlegt.

Nur Landtagswahl wurde verlängert

Somit kam es zum Äußersten: Die Wahllokale waren bis zum Anschlag gefüllt mit Menschen, die ihre Stimmen abgeben wollten – aber nicht konnten! Die Stadtregierung reagierte, wollte die Wahlen verlängern lassen. Für die Landtagswahl bekam sie auch die Genehmigung, die Bundeswahlbehörde erteilte der Stadt jedoch eine Absage. Somit durften zahlreiche Wahlberechtigte ihre Stimme nur noch zur Landtagswahl abgeben.

Köppel spricht von einem „Dritte-Welt-Land“

Fernsehrunden und Experten zeigten quer durch die Medienlandschaft ihr blankes Entsetzen. So sprach Bild-Chef Julian Reichelt in seiner Sondersendung auf Bild TV von einer „Schande“. Der Schweizer Polit-Experte und Nationalrat Roger Köppel ging noch weiter – er erklärte Berlin kurzum zu einem “Dritte-Welt-Land”. Doch neben allen hämischen Stimmen könnte die Panne für die Stadt echte Konsequenzen haben. Wie die Welt berichtet, hat sich bereits die OSZE eingeschaltet und untersucht den Fall.

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