Die spannende Frage: Wer aus dem Netzwerk rund um das sogenannte „Ibiza-Video“ hat mit dem österreichischen Bundeskriminalamt oder Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zusammengearbeitet.

Alexander Hauk/promifotos.de/ Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Ibiza-Video: Julian H. soll mit staatlichen Behörden zusammengearbeitet haben

Immer undurchsichtiger wird das Netzwerk, das hinter der Anfertigung des sogenannten „Ibiza-Videos“ stehen soll. Neben dem Anwalt Ramin M. geistert auch immer wieder der Sicherheitsfachmann Julian H. in den Medien als mutmaßlicher Mittäter dieser misteriösen Kommandoaktion auf. Nun wurden Informationen bekannt, dass Julian H. auch an Operationen österreichischer Sicherheitsbehörden mitgewirkt haben soll. Diese Kooperation, mutmaßlich mit dem Bundeskriminalamt und/oder dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung soll einige Jahre zurückliegen.

Diese Information soll aus einer eidesstaatlichen Erklärung stammen, die von Julian H. abgegeben worden ist und der deutschen Tageszeitung Welt vorliegen soll. Nach einem mutmaßlichen Konflikt mit dem Strafrecht im Zusammenhang mit einem Einsatz sollen die österreichischen Behörden Julian H. aber nicht geschützt haben. Das österreichische Innenministerium gibt keine Auskünfte zu diesen Informationen.

Ex-Partner Sascha Wandl stützt Kooperationsinformation

Julian H.s Ex-Partner Sascha Wandl stützt in einem Interview mit der Welt die Kooperationsinformationen mit österreichischen Sicherheitsbehörden. Wandl selbst hätte im Juni 2019 in einem Strafprozess aussagen sollen, der allerdings vertagt werden musste, da Wandl dem Verfahren gesundheitlich nicht gewachsen war.

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