Auffällig oft wurde hinter Alexander Gauland in der ZDF-Wahlsendung ein Protest-Plakat in die Kamera gehalten – auch der Brandenburger AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz wurde vor dem linken Hass-Plakat vom ZDF gefilmt.

Screenshot ZDF
Landtagswahlen: Linkes Protest-Plakat irritiert in Wahlsendung

Die Landtagswahlen in Brandenburg und dem Freistaat Sachsen sind geschlagen, und die Altparteien mussten in beiden Ländern herbe Verluste hinnehmen und konnten ihren Platz als stärkste Kraft in Brandenburg (SPD) und Sachsen (CDU) nur knapp gegen die AfD verteidigen. Nicht nur das schlechte Abschneiden der Altparteien, sondern auch die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien sorgte dabei am gestrigen Wahlabend für Aufregung. Nachdem die MDR-Moderatorin Wiebke Binder für hysterische Reaktionen beim politisch korrekten Publikum und den ARD-Sendeanstalten sorgte, weil sie – für die Verhältnisse der Öffentlich-Rechtlichen – zu „freundlich“ mit den Vertretern der AfD umging (unzensuriert berichtete), fiel auch das ZDF in seiner Wahlberichterstattung mehrfach  auf.

Anti-AfD-Plakat hinter Gauland und Kalbitz

Als Alexander Gauland dem ZDF in Brandenburg Rede und Antwort zu den beiden Wahlen im Osten gab, hielten linke Demonstranten hinter dem AfD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag ein selbst gemaltes Plakat mit der Aufschrift „Rassisten sind keine Alternative“ gut sichtbar in die Kamera. Obwohl sich im Rahmen der Aufzeichnung nur wenige Gäste im Bereich des Wahlstudios aufzuhalten schienen, war es für besagte Personen offensichtlich kein Problem, ihren Protest den Fernsehzuschauern am heimischen Bildschirm kundzutun. Auch waren keine Bemühungen seitens des ZDF zu erkennen, die Störer weniger sichtbar zu machen, im Gegenteil: Nicht nur Gauland wurde prominent vor dem Anti-AfD-Plakat gefilmt, auch dem AfD-Spitzenkandidaten in Brandenburg, Alexander Kalbitz, erging es nur kurz darauf in den Heute-Nachrichten nicht besser, während die Vertreter aller anderen Parteien im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens unbehelligt blieben.

Screenshot ZDF

„Die Partei hat immer Recht“: Grünen-Wahlkämpfer singen SED-Hymne

Für einen anderen verstörenden Moment sorgten am Abend auch die Grünen auf deren Wahlparty. Als die Bundestags-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt von der MDR-Reporterin Olenka Pilz zu den Ergebnissen der Wahlen in Sachsen und Brandenburg interviewt wurde, stimmten die Anhänger der Öko-Partei das sozialistische „Lied der Partei“ an – das Kommunisten-Lied, das vor allem für seine erste Strophe „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“ bekannt ist, war in Sachsen und der untergegangenen DDR eine zentrale Lobeshymne der Einheitspartei SED. Ob die grünen Parteigänger damit besonders lustig sein wollten, oder nur einmal mehr Spott und Häme gegenüber den ungeliebten Ostdeutschen ausdrücken wollten, bleibt offen – bisher hat sich jedenfalls noch kein Medium der System-Presse zu dieser Geschmacklosigkeit geäußert.

 

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