Die Regierung wollte wissen, was die Österreicher zu einem „Covid-Kopfgeld“ für jene, die bis zu einer mutmaßlichen, staatlich verordneten Zwangsimpfung ohne Infektion bleiben, sagen.

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Regierungsberater Gerry Foitik fordert ein Covid-Kopfgeld

Es nimmt immer bedenklichere Formen an, was der schwarz-grünen Regierung und ihren Beratern in der Corona-Politik einfällt. Aktuell klopfte der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes und Regierungsberater, Gerry Foitik, die Bevölkerung ab, in wie weit sie die nächste Stufe im Spiel von Belohnung und Repression mittragen werde. Er machte den Vorschlag eines „Covid-19-Kopfgeldes“. Konkret ginge es darum, „Anreize“ für die Einhaltung von Corona-Maßnahmen durch die österreichische Bevölkerung zu schaffen:

Jede/r, die/der bis zur eigenen Coronaimpfung negativ bleibt, erhält 1.000.- Euro staatliche Prämie. Überlegenswert?

Twitter-Fangemeinde reagierte mit Unverständnis

Damit hatte der Rot Kreuz-Funktionär und engste Berater von Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober aber wohl nicht gerechnet: Es kam beißende Kritik für diesen „Kopfgeld“-Vorschlag.

Einhelliger Tenor der Mitdiskutanten auf Twitter: Das gehe auf Kosten derer, die es sich nicht mit Heimbüro etc. einrichten könnten, sondern aus Angst um den Arbeitsplatz Dinge mittragen müssten, die eigentlich zurzeit weniger angebracht wären.

Foitik löschte seinen „Kopfgeld“-Tweet wieder

Nachdem Foitiks Probeballon in der massenhaften Kritik im sprichwörtlichen Sinne zerplatzt war, löschte der wohl wenig „heldenhafte“ Regierungsberater seinen „Kopfgeld“-Tweet wieder und zog sich ins Schneckenhäuschen zurück:

Habe Tweet wieder gelöscht. Antworten waren recht eindeutig. Danke

Foitik, eine der medialen Speerspitzen bei der Unterstützung von Regierungsmaßnahmen als „Experte“, hatte sich vor Monaten schon mit seiner Propaganda für die Corona-App eine „blutige Nase“ geholt.

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