Rumänischer Bettler verbreitete Tuberkulose in Wien

19. November 2012 - 9:30

Der ungezügelte Zuzug aus den EU-Oststaaten bringt längst vergessene Krankheiten nach Österreich. Bettler, die sich in ihren Heimatländern mit offener TBC angesteckt haben, schleppen diese Krankheit in unser Heimatland ein. Vor kurzem berichtete die Kronen Zeitung über einen Fall, wo der 50 jährige Bettler Vasile G. aus Rumänien wegen der Einschleppung der Lungentuberkulose nach Österreich vor dem Wiener Strafgericht landete. Ihm wurde „vorsätzliche Gemeingefährdung“ vorgeworfen. Die FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein stellte eine parlamentarische Anfrage an Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ , wie viele andere Fälle es mit Lungentuberkulose gibt, die durch Bettler eingeschleppt worden sind.

Der schwerkranke Vasile G. streifte Blut hustend durch Wien und wurde schlussendlich in ein Wiener Spital eingeliefert. Dort wurde eine sogenannte „multiresistente, offene TBC“ festgestellt, die als höchst infektiös gilt. Vaisle G sollte eigentlich in einem Isolierzimmer unter Quarantäne stehen und ständig einen Mundschutz tragen, um seine Krankheit nicht zu verbreiten. Der Rumäne ging aber weiter dem Bettlergewerbe nach, spazierte quer durch das Krankenhausgelände und schnorrte Mitpatienten und Besucher um Geld für Zigaretten an. Und betätigte sich dadurch als Bazillenausscheider.

Prozess brachte eigenartige Krankenhauspraxis zu Tage

Der laufende Prozess gegen den Bettler brachte eine eigenartige Krankenhauspraxis zu Tage. So erläuterte ein als Zeuge befragter Oberarzt, dass es neben der strengen Quarantäne auch die Erlaubnis gebe, auf dem Krankenhausbalkon zu rauchen.  Damit werden aber wiederum Bazillen freigesetzt, da das Rauchen nur ohne den an sich vorgeschriebenen Mundschutz passieren kann. Mittlerweile ist der strafrechtlich verfolgte Vasile G. laut Gesundheitsbehörden ausgeheilt, die Behandlung musste die Republik Österreich zahlen.

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