Türkei lässt gefährlichen Islamisten Mohamed Mahmoud frei

Die Türkei macht sich immer mehr zum Anwalt des Islamismus. Nun weigern sich die türkischen Justizbehörden, den “Austro-Islamisten” Mohamed Mahmoud an die österreichischen Strafbehörden auszuliefern. Der Extremist Mahmoud hatte im März 2013 in einer Video-Botschaft zu Terror-Anschlägen in Österreich aufgerufen und seinen österreichischen Pass zerrissen und verbrannt. Wenig später war er an der türkischen Grenze mit einem gefälschten Pass verhaftet worden.

In der Vergangenheit wurden Straftäter häufig von der Türkei nach Österreich ausgeliefert. Laut österreichischem Justizministerium hatten die hiesigen Strafbehörden alle Auslieferungsvoraussetzungen erfüllt. Die Türken argumentieren, dass noch keine Anklage in Österreich bestehe. Nicht nur das: Mahmoud wurde auch auf freien Fuß gesetzt und soll sich bereits wieder auf den Weg nach Syrien gemacht haben, wo er sich dem Dschihad anschließen will.

Mahmoud saß bereits zwei Jahre in Österreich Haft

Der Extremist Mahmoud war 2009 von einem österreichischen Strafgericht zu vier Jahren Haft wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden. Bereits 2011 entließen ihn die Justizbehörden, darauf wanderte er nach Deutschland aus. Als er sich dort in der Salafistenszene herumtrieb, drohte ihm die Ausweisung. Mahmoud setzte sich nach Ägypten ab und hetzte dort unter dem Pseudonym “Abu Usama Al-Gharib” gegen Deutschland.

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