Ansturm ungebrochen: 365 % mehr Asylwerber als im Vorjahr

Die Unterkünfte für Asylwerber in ganz Österreich sind heillos überfüllt und platzen aus allen Nähten. Denn auch seit Beginn des neuen Jahres ist der Ansturm an Flüchtlingen, vor allem aus den Krisengebieten in Syrien, immer noch ungebrochen. Während die Zahlen weiter steigen und unglaubliche Ausmaße annehmen, sind die Behörden mit den Anträgen völlig überfordert.

Anstieg um 365% in der ersten Jännerwoche

Die Bearbeitung eines einzelnen Asylantrags kostet den Staat 1.475 Euro, wie Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) erst kürzlich auf eine parlamentarische Anfrage des Team Stronach antwortete. Und 2013 wurden ganze 17.503 Anträge gestellte, was eine Summe von somit knapp 26 Millionen Euro ausmacht. Hochgerechnet auf das vergangene Jahr 2014, wo noch nicht alle Zahlen vorliegen, aber rund 28.000 Anträge gestellt wurden, macht das mindestens 41,3 Millionen Euro aus.

Allein in den ersten Jännertagen gab es 744 Neuanträge und nicht nur Traiskirchen ist mit 1.700 Menschen völlig überbelegt. Zwar ist die heimische Landschaft noch nicht mit Zeltstätten überzogen, die Asylquote können viele Bundesländer aber aus Platzmangel nicht erfüllen. Im Vergleich zum Vorjahr, wo nur 160 Anträge in der ersten Jännerwoche gestellt wurden, macht der Anstieg der Asylanträge satte 365 % aus.

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