Ein Jordanier ist auf einem Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Belgrad überwältigt worden. Er wollte die Flugzeugtür öffnen.

Foto: Bild: Oliver Holzbauer / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Über Österreich: Jordanier versucht, Flugzeugtür zu öffnen

Auf einem Flug der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa wollte ein Jordanier ins Cockpit eindringen. Die Maschine die von Frankfurt in Richtung Belgrad unterwegs war, befand sich gerade im österreichischen Luftraum, als sich der Passagier an einer der Türen zu schaffen machte. "Ein Fluggast ist aufgestanden und hat irgendetwas an der Tür machen wollen, und daran wurde er aber durch Crew-Mitglieder und mitreisende Fluggäste gehindert", sagte ein Lufthansa-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Medien schweigen: Jordanier wollte zu Allah sprechen

Laut dem Sprecher soll der Jordanier geplant haben, ins Cockpit vorzudringen. Zudem soll er Aussagen zu Allah gemacht haben. Bei der Türe handelte es sich jedoch nicht um die Cockpittür, sondern eine Türe welche zum Ein- und Ausstieg dient. Laut serbischen Presseberichten soll der Mann geschrien haben, er habe den Verstand verloren und wolle gemeinsam mit allen Passagieren zu Allah. Dieser Umstand wurde jedoch von so manchem Medium in der Erstberichterstattung „vergessen“. Auch die Herkunft des Täters wurde nicht immer erwähnt. Stattdessen wurde versucht, den Mann als „psychisch instabil“ abzustempeln. Zu groß ist die Angst, von einem weiteren Vorfall mit islamischen Hintergrund berichten zu müssen.

Nachdem der Jordanier mit amerikanischen Pass am Sitz fixiert werden konnte, landete die Maschine planmäßig in der serbischen Hauptstadt. Nach der Landung wurde der Mann den serbischen Behörden übergeben. Etwas merkwürdig: Die Crew hat den Vorfall nicht der Flugkontrolle gemeldet.

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