Asylanten wünschen mediterran zu speisen – und die Steuerzahler berappen die Zeche.

Bild: Manuel Martín Vicente / Wikimedia (CC BY 2.0)
Gourmet-Asylanten ziehen mediterrane Küche deutscher Hausmannskost vor

Jedes System hat seine Mitläufer, die kleinen Profiteure. So ein kleiner Nutznießer der Asylindustrie ist der Fleischermeister Adalbert Wolf aus Wachtberg-Pech/Voreifel (NRW).

Asylanten lassen Essen stehen

Seit September 2015 durfte er 40 aus dem Orient zugereiste Wissenschaftler und Raketentechniker verköstigen. Auf Steuerzahlerkosten, versteht sich. Und voller Stolz hat er dem General Anzeiger Bonn berichtet, wie er gelernt hat, die Feinschmecker aus dem Morgenland standesgemäß zu verköstigen. Denn anfangs sei er ja völlig daneben gelegen, so der Fleischhauer. Denn deutsche Hausmannskost wie Kartoffeln und Braten in Sauce hätten die Bewohner der hiesigen Asylantenunterkunft regelrecht verschmäht. Das Essen sei unangetastet zurückgegangen, weiß Herr Wolf zu berichten. Aber er hätte sich dann schlau gemacht, was die werten Gäste denn zu dinieren wünschten.

„Was wünschen die Herrschaften zu speisen?“

Während Millionen deutsche Bürger bereits jeden Euro zweimal umdrehen müssen und dankbar wären, wenn sie gratis mit Braten in Sauce und Kartoffeln bekocht würden, machte sich der deutsche Fleischer also Gedanken, wie er die kulinarischen Ansprüche der zugereisten Orientalen denn am besten befriedigen könnte. Hilfe bei seinen Nachforschungen erhielt er von der Unterkunftsleitung und den betroffenen Feinschmeckern selbst. Gegenüber dem General Anzeiger wollte sich die Unterkunftsleiterin Gülün Kahlenberg übrigens nicht über die Essgewohnheiten der Insassen äußern.

Asylanten lieben es mediterran

Fortan wusste Wolf, was er zu kochen hatte. Die Gourmets bevorzugen nämlich eher mediterrane Kost. Seitdem standen daher vermehrt Oliven, Paprika und Melanzani auf der Speisekarte. Am Tag des Interviews bereitete er zum Beispiel dampfgegarten Reis, Putenschnitzel und gefüllte Paprika zu. Und das Fleisch muss immer gut durchgebraten sein. „Wir würden wahrscheinlich sagen, das ist verbrannt, das können Sie keinem Europäer mehr vorsetzen“, meinte der Fleischer, „aber die wollen das so.“ Auch das sei eine neue Erfahrung gewesen.

Wolfs Ausflug in die bunte Welt des Asylwesens hat letzten Freitag allerdings ein zumindest vorläufiges Ende gefunden. Seither darf ein anderer Caterer am großen Geldkuchen der Asylindustrie teilhaben.

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