Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery würde den eigenen Bezirk den Rathausplänen opfern.

Foto: Bild: Alexandra Kromus / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-DE)
Margareten: Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery lässt eigenen Bezirk im Stich

Da dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl durch Zuwanderung und Willkommenskultur das Geld ausgeht, möchte er einzelne Wiener Bezirke zusammenlegen. Während ein Großteil der Bezirksvorsteher dies ablehnt, ist die Margaretener SPÖ-Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery Feuer und Flamme für die Zentralisierungwünsche aus dem rot-grünen Wiener Rathaus. Laut Tageszeitung Die Presse findet Schaefer-Wiery diese Idee sogar großartig.

Damit lässt die Bezirksvorsteherin aber ausgerechnet ihren eigenen Bezirk im Stich. Dieser würde nämlich mit Wien-Wieden zusammengelegt. Der dortige Bezirksvorsteher und Sozialdemokrat Leopold Plasch hingegen lehnt die Rathauspläne ab und hofft auf ein Scheitern.

FPÖ-Margareten: Schaefer-Wiery bereit, Margareten zu opfern

Scharf geht die Bezirksopposition mit der roten Bezirksvorsteherin ins Gericht. In der Haltung Schaefer-Wierys sieht der FPÖ-Klubobmann Fritz Simhandl einen Verrat an der Bevölkerung im 5. Wiener Gemeindebezirk:

Offensichtlich ist Schaefer-Wiery amtsmüde, denn ihre Sehnsucht nach einer Zusammenlegung mit Wieden belegt, dass sie ihr Amt offensichtlich nicht mehr länger ausüben möchte. (…) Warum Schaefer-Wiery mit einem Kniefall vor Bürgermeister Häupl die Margaretner Bürger vor den Kopf stößt, wird sie in der nächsten Bezirksvertretungssitzung zu erklären haben.

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