Frankreich: Islamisten planten Anschläge auf Rechtspartei

Wie mehrere französische Zeitungen unter Berufung auf Polizeiquellen melden, hat die islamistische Gruppe Forsane Alizza Anschläge auf die Parteilokale des Bloc Identitaire und auf die Zeitschrift Libération geplant. Letztere hatte seinerzeit der Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo Unterschlupf gewährt, nachdem deren eigene Redaktionsräumlichkeiten letzten November nach der Veröffentlichung eines Sonderheftes mit dem Titel "Charia [Scharia] Hebdo" durch Brandstiftung verwüstet worden waren.

Forsane Alizza

Forsane Alizza

Demonstration der radikalen Islamistengruppe Forsane Alizza in Paris.
Foto: Screenshot Youtube

Unmittelbar nach den Anschlägen von Mohamed Merah in Toulouse waren gegen 13 mutmaßliche Mitglieder von Forsane Alizza Untersuchungen aufgenommen worden und neun von ihnen wegen krimineller Verschwörung im Zusammenhang mit einem terroristischen Unternehmen sowie Erwerb, Besitz und Transport von Waffen in Haft genommen worden. Der Pariser Staatsanwalt François Molins erklärte, dass bei den Männern bei Hausdurchsuchungen Waffen beschlagnahmt wurden, darunter automatische Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow.

In einer Presseerklärung stellt der Bloc Identitaire fest, dass er offenbar die einzige politische Partei Frankreichs ist, auf die von Seiten der Salafisten Anschläge geplant waren. Die Presseerklärung folgert daraus, dass "diesen terroristischen Plänen, so widerlich sie auch sein mögen, zumindest das Verdienst zukommt deutlich aufzuzeigen, dass in den Augen der Islamisten die identitäre Bewegung das wichtigste Bollwerk gegen ihre eigene Entfaltung darstellt."

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