Sebastian Kurz benutzt den österreichischen Staat als Spielwiese für Globalisten.

Matthias Laurenz Gräff / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Das System ÖVP: Wenn die Privatwirtschaft und das Geld über der Regierung stehen

Viele Menschen haben immer noch eine unschuldige Vorstellung davon, wie das staatliche System in Österreich und dessen Gewichtung der Macht tatsächlich funktioniert. Sie denken, sie gehen am Wahltag in die Kabine, setzen ihr Kreuz und jene Gewählte vertreten sie die nächste Legislaturperiode, wie sie es im Wahlkampf versprochen hatten. Dass die Wähler, allen voran der ÖVP, kräftig um ihre Stimmen betrogen werden, begreift so mancher nicht.

Türkis/Schwarz ist lediglich das Pferd im Rennen, Kurz sein Jockey

Bereits im Nationalratswahlkampf 2017 war eine umfangreiche und, wie man mittlerweile weiß, unvollständige Spenderliste der ÖVP vorhanden. 4,4 Millionen Euro hat die Partei insgesamt eingenommen. Auch das Baugewerbe ist fleißig dabei. IGO-Chef und Porr-Hauptaktionär Klaus Ortner „unterstütze“ Kurz mit einer Million Euro, die stückchenweise übertragen worden sind. Auch der Zusammenschluss der reichsten Tiroler, die „Tiroler Adlerrunde“, hat ihre Finger im Spiel. Mit insgesamt 1,1 Millionen Euro waren unter anderen der 12-Stunden-Tag und die Schwächung der Arbeiterkammer sowie der Gewerkschaften eine Forderung dieser Gruppe. Die Regierung Kurz hat ihre Befehle brav abgearbeitet. Die Gläubigerliste geht weiter.

Nimmt man das schwarz/blaue Regierungsprogramm 2017 genauer unter die Lupe, sticht sofort der Fokus der ÖVP heraus: allerlei Lockerungen für die Privatwirtschaft. Auf Platz eins der türkisen Prioritäten steht jetzt und immer fortwährend der Spender oder besser gesagt Investor. Eng dahinter gefolgt steht die EU. Die erste Bedingung, die die ÖVP in den Regierungsverhandlungen 2017 auf den Tisch gelegt hatte, war die vollständige Ressortkontrolle der Europapolitik. Es ist kein Geheimnis, dass die ÖVP ein vereinigtes Europa mit seinen Freunden Merkel in Deutschland und Macron in Frankreich erzielen will. Wenn die Europäische Union sagt: „Spring“, fragt Kurz: „Wie hoch?“ Und irgendwann danach kommt das Volk. Dieses muss schließlich auch irgendwie behandelt werden, schließlich wählt es einen ja.

Wer sind die Hintermänner hinter den Hintermännern?

Am 18. November 2018 empfing Kurz George Soros im Kanzleramt, nachdem dieser wegen der Ansiedlung der globalistischen „Central European University“ (CEU) nach Wien kam. Eine Übersiedelung aus Ungarn stand deswegen auf dem Programm, weil die CEU aufgrund volksfeindlicher Agenden durch kurz Untergeordneter unüblich an einem Sonntagabend im Kanzleramt trafen, wirft Fragen auf. Was musste denn so wichtiges in Diskretion besprochen werden?

In einer globalistischen Welt, angeführt durch die Konsumgesellschaft, ist es offensichtlich, dass Lobbys, Vereinigungen und Banken in ihrem realen Einfluss weit über jeder Regierung dieser Welt stehen. Wenn man sich selbst Volksvertreter nennt, versucht man allerdings, diesem Prozess entgegenzuwirken. Sebastian Kurz und die ÖVP machen das Gegenteil. Sie rollen ihnen auch noch den roten Teppich aus.

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