Korruptes Schwarzafrika: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa steht im Focus von behördlichen Ermittlungen wegen  illegaler Wahlkampfspenden.

Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Präsident Cyril Ramaphosa versinkt im ANC-Korruptionssumpf

Der regierende südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa war eigentlich angetreten, um das bittere Erbe seines korrupten Vorgängers Jacob Zuma zu beseitigen. Jetzt steht Ramaphosa aber selbst unter dem Verdacht illegaler Wahlkampfspenden und sieht sich mit Widerstand aus den Reihen seiner eigen Partei „African National Congress“ (ANC) konfrontiert. Viele ANC-Anhänger sind immer noch loyal zu Ex-Präsident Zuma. So wurde offensichtlich auch durch eine Indiskretion aus den eigenen Reihen bekannt, dass der dubiose Geschäftsmann Gavin Watson an Ramaphosa eine Wahlkampfspende in der Höhe von 32.200 Schweizer Franken überwiesen hatte.

Diese hatte Ramaphosa ursprünglich nicht gemeldet und nach dem Bekanntwerden seinem Sohn zugeordnet. Auch das stellte sich als falsch heraus, und der Präsident musste mit der Schutzbehauptung des Unwissens den ungeordneten Rückzug antreten.

Korruptionsbekämpferin Mkhwebane gegen Ramaphosa

Jetzt macht die oberste Korruptionskämpferin Busisiwe Mkhwebane Front gegen Ramaphosa. Mkhwebane ist eine bedingungslose Zuma-Loyalistin und schont die alten Seilschaften des Ex-Präsidenten, während sie gegen Ramaphosa-treue Politiker und ANC-Funktionäre ohne Wenn und Aber vorgeht. Währenddessen verteidigt sich Zuma vor einer Untersuchungskommission gegen alle Vorwürfe gegen seine Person und tut sie als Geheimoperation fremder Agenten, die Südafrika schaden wollten, ab.

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