Profitierte die grüne Ex-Abgeordnete Monika Langthaler mit ihrer Agentur von Ministeriumsaufträgen in Vergangenheit und Gegenwart?

Foto: Bundesministerium für Finanzen / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Mutmaßliche Ministeriumsaufträge an Monika Langthaler im Visier der FPÖ

Bereits unter Rot-Schwarz waren die grüne Ex-Abgeordnete Monika Langthaler und ihre Lobbying- und Beratungsfirma „Brainbows“ Auftragnehmer diverser Ministerin. Da kamen hübsche Auftragssummen zusammen, wie diverse Anfragebeantwortungen in der XXIV. Gesetzgebungsperiode (Zeitraum 2008-2011) hervorgebracht hatten.

Vor diesem Hintergrund hat jetzt der FPÖ-Abgeordnete Peter Wurm in einer Anfragenserie, beginnend mit dem Sozialministerium, Fragen in Bezug auf die Beauftragungen im Zeitraum 2011-2020 eingebracht.

Mischte Langthaler bereits bei Regierungsverhandlungen als Beraterin mit?

Den FPÖ-Abgeordneten interessieren aber nicht nur Auftragssummen der Vergangenheit, sondern auch die Rolle von Langthaler, die unter anderem auch in dem von ÖVP-Vertretern organisierten Ökosozialen Forum mitmischt, im Zuge der Regierungsverhandlungen zwischen Schwarz und Grün. Dazu muss Langthalers Parteifreund Rudolf Anschober (Grüne) als Ressortchef Rede und Antwort geben.

Aber auch mutmaßliche Geschäftsanbahnungen mit dem Sozialministerium und anderen Ressorts im Rahmen der Regierungsverhandlungen oder danach, um bei zukünftigen Auftragsvergaben dabei zu sein, stehen im Fokus dieser Anfrage. Neben Langthaler steht etwa auch der ehemalige grüne Nationalrat und nunmehrige Kabinettschef von Werner Kogler, Dieter Brosz, im Visier einer FPÖ-Anfrage im Zusammenhang mit seinem Beratungsunternehmen. 

Monika Langthaler

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