Die Fluglinie „Ukraine International“ ist durch Sanktionspolitik seit Jahren tief in den roten Zahlen.

 

 

Aero Icarus /Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Russlandsanktionen: Fluglinie „Ukraine International“ schreibt rote Zahlen

Die seit 2014 bestehenden Russlandsanktionen haben auch auf den ukrainischen Flugverkehr nachhaltige negative Auswirkungen. Durch die Sanktionen gegen Moskau darf im Gegenzug die Kiewer Fluglinie „Ukraine International“ seit fast fünfeinhalb Jahren nicht mehr über russisches Staatsgebiet fliegen. Dies hat dazu geführt, dass in den letzten drei Wirtschaftsjahren durchgängig rote Zahlen geschrieben werden mussten.

Durch stundenlange Umwege, um russisches Territorium nicht zu überqueren, steigen die Betriebskosten und es sinkt gleichzeitig die Attraktivität für Reisende, diese Fluglinie zu buchen, massiv. Allein die Mehrkosten durch Spritverbrauch sollen sich jährlich auf elf Millionen Euro gesteigert haben.

Ukrainischer Fluginlandsverkehr lahmt ebenfalls

Aber nicht nur die Russlandsanktionen, die auch mit der fehlenden Destination Krim zusätzlich an den Passagierzahlen der Ukraine International nagen, belasten die Kennzahlen im Flugverkehr. Auch der Fluginlandsverkehr lahmt und liegt statt bei 60 nur bei 35 Prozent. Dazu kommt, dass viele Auslandsdestinationen ebenfalls ohne Auslastung sind.

Aus diesem Grund wurden die Destinationen Amman, Minsk und Riga aufgegeben. Und die Destinationen Kairo, Dubai, Teheran oder Baku werden nur noch nachts angeflogen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link